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4 Tipps zur Website Optimierung, um dich als Experte zu positionieren

von | Mai 23, 2019 | Conversion Optimierung

Eine starke Positionierung macht den Unterschied. Den Unterschied zwischen denen, die sich in einer Branche von allen anderen abheben und denen, die in der Masse untergehen und einen weiteren Punkt auf der langenen Liste der gescheiterten Startups ausmachen.

Deine Website ist ein sehr starkes Marketinginstrument, wenn nicht gar das wichtigste, das du zu spielen wissen solltest. Völlig gleich, ob du gerade noch in der Gründungsphase bist, ob du dich seit zwei Jahren mehr oder minder erfolgreich am Markt hältst oder Marktleader in deiner Nische bist. Deine Website wird immer der Ort sein, an dem deine potenziellen Kunden mehr über dich und dein Team, eure Vision und eure Produkte lernen. Es ist ein Ort, wo du den Menschen zeigen kannst, wer ihr seid und wofür deine Marke steht.

Einer meiner Mentoren sagte einmal zu mir: Deine Website ist der Ort, an dem du deine Superkräfte zeigen darfst.

Weil eine Website mit allem drum und dran aber sehr überfordernd sein kann, habe ich dir einmal die vier Tipps zusammengefasst, die ausnahmslos jedes Startup und jeder Gründer bitte befolgen sollte, um auch als Experte in einer Branche ernst genommen zu werden und langfristig Erfolge mit deinem Startup zu feiern.

Nr. 1) Veröffentliche eine großartige “Über-Uns” Seite

Im Prinzip ist der Titel dieser Seite ein wenig irreführend, wo doch deine Websitebesucher auf dieser Seite mehr von dir erwarten, als nur stupide Fakten über dich, deine Co-Gründer und dein Startup.

Eine starke “Über-Uns” Seite richtet sich viel eher an deine Leser beziehungsweise deine potenziellen Kunden.

Sie ist einer der wenigen Orte im Netz, auf denen du die Möglichkeit hast mit deinen Lesern in Kontakt zu treten und sie von den Vorteilen eines Kaufes oder einer Zusammenarbeit zu überzeugen. Denn, wenn du hier fleißig mitliest weißt du bereits, wir treffen unsere Kaufentscheidungen aus dem Herzen heraus, egal wie sehr wir unseren Verstand als Ausrede für den Kauf vorschieben wollen.

Also fokussiere dich auf dieser Seite vor allem auf die Darstellung des Zustands, den deine potenziellen Kunden erreichen, wenn sie sich für die Produkte oder Leistungen deines Startups entscheiden.

  • Welche Probleme haben sie gerade und wie kannst du sie lösen?
  • Wie wird es ihnen gehen, wenn sie sich für dich entscheiden?
  • Wie läuft eine Zusammenarbeit / ein Kauf bei euch ab?

Natürlich sollst du auch eure Geschichte erzählen und das sehr überzeugend, denn du möchtest, dass deine Besucher sofort das Feuer spüren, welches du und dein Team für euer Startup und eure Idee habt. Ihr wollt auf dieser Seite eine emotionale Verbindung zueinander aufbauen. Das sollte im Fokus liegen.

Nr. 2) Erstelle einen Blog

Ich glaube 2017 war das erste Jahr, in dem eine Welle von Headlines wie “Ihr braucht keinen Blog” und “Darum ist Content tot.” durchs Internet geisterte. Viele Marketingberater und Experten vertreten auch heute noch sehr strikt den Grundsatz, ein paar Werbeanzeigen auf Facebook reichen vollkommen aus, um ein Business zu betreiben.

Für manche Branchen mag das funktionieren und ja, ich kenne ein paar wenige, die machen Millionen, ohne eine Website zu besitzen.

Aber das bist nicht du.

Meine Erfahrung hat mich gelehrt, dass Contentproduktion, egal in welcher Art und Weise, eines der Schlüsselelemente ist, wenn du das Vertrauen deiner Zielgruppe erhalten möchtest.

Es ist auch kein Modetrend Inhalte zu erstellen. Seit Jahrhunderten werden Ideen, Gedanken und Visionen von Mensch zu Mensch weitergegeben.

In Form von Geschichtenerzählern, die jeden Abend am Lagerfeuer einer weiteren Gruppe Reisender von fernen Ländern und Heldentaten berichteten, später in Form von Bildern und Skulpturen, die den Aufstieg und Fall ganzer Dynastien in Bildsprache überlieferten.

Seit der Erfindung des Buchdrucks publizieren die Menschen ihre Geschichten in gedruckter Form. Heute haben wir eine Masse an Möglichkeiten, unsere Erlebnisse, Visionen und Gedanken weiterzugeben und diese zu nutzen, um uns mit anderen Menschen zu verbinden.

Also, hör auf Ausreden zu suchen und erstelle einen Blog, eine Videoreihe, einen Podcast oder was auch immer am besten zu deinem Startup und deiner Branche passt!

Nr. 3) Halte dein Branding einheitlich

Wie wichtig ein einheitliches Branding ist, merken die meisten Startups tatsächlich erst dann, wenn sie keines haben. Als Gründer hast du eine Menge um die Ohren und sicherlich besseres zu tun, als dir über solche Dinge wie Farben, Schriftart oder Bildsprache Gedanken zu machen, richtig?

Falsch. Du stampfst eine Marke aus dem Boden und solltest nicht vergessen, was alles dazu gehört. Von Anfang an dafür zu sorgen, dass deine potenziellen Kunden deinen Internetauftritt und deine Publikationen ernst nehmen und dir ihr Vertrauen schenken, ist eine deiner Aufgaben.

Dabei muss dein Branding nicht perfekt sein, aber sorge dafür, dass du zumindest eine kleine Guideline anlegst, die im Laufe der ersten Monate weiter ausgearbeitet und optimiert wird.

Lege am Anfang zumindest folgende Elemente für dein Branding fest, an das sich jeder aus deinem Team, egal ob intern oder extern, halten sollte: 

  • dein Logo und in welchen Formen und Farben es verwendet werden kann
  • wie dein Firmenname geschrieben wird (groß, klein, UG (haftungsbeschränkt) oder GmbH dahinter, dein Name dazu, etc.)
  • Formatierung eurer Telefonnummer
  • Formatierung eurer Adresse
  • Was sind eure zwei Hauptfarben, inklusive HEX-Code (also nicht “weiß” sondern #FFF)
  • Eure Haupt-Schriftart, die ihr konsistent auf allen Kanälen und Publikationen verwenden solltet
  • Wie sprecht ihr eure Zielgruppe an? Du, du, Sie, Ihr ?
  • Wie redet ihr mit eurer Zielgruppe? Cool, Jugendsprache, ernst, sachlich?
  • Welche Worte nutzt ihr, um eure eigenen Leistungen / Angebote zu beschreiben? Mache eine Liste.

 Mit diesen Punkten kannst du starten. Zusätzlich kannst du noch ein Handout erstellen, auf der du zusammenfasst, wer deine Zielgruppe ist, eine kurze Beschreibung deiner Persona, welche Probleme, Wünsche und Ziele sie haben und wie du diese mit deinen Angeboten löst.

Das alles zusammen ist die perfekte Richtlinie für alle deine Teammitglieder.

Nr. 4) Füge deiner Website Videocontent hinzu

Statistiken haben ergeben, dass wir auf einer Website nur ungefähr 5 % von dem Text lesen, der uns dargeboten wird. Das kann variieren, je nachdem wie hoch unser Interesse ist.

Im Gegensatz dazu schauen sich 67 % aller Besucher gern Videos an und mehr als die Hälfte davon schaut sie sogar zu ende. Faszinierend, oder?

Muss ich näher darauf eingehen, warum du Videos auf deiner Seite haben solltest?

Videocontent ist extrem wichtig, um direkt ein tiefes Vertrauen herzustellen, sofern du es richtig anstellst. Schmuddelpulli und weiße Raufasertapete im Hintergrund trägt nun nicht unbedingt dazu bei, dass sich Zuschauer angezogen fühlen. Aber ein Rundgang durch eure Büroräume und freundlich lächelnde Mitarbeiter, euer Bürogebäude von außen, die Produktion, Produkte in Benutzung …. all das ist es, was ihr durch Videos darstellen und in Szene setzen könnt.

Also, worauf wartest du noch? 🙂

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