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Verbessere deine Website Conversion mit diesem simplen Trick

von | Mai 30, 2019 | Conversion Optimierung

In jedem zweiten Beratungsgespräch höre ich folgenden Satz. “Ich brauche mehr Traffic.” Okay. Wir brauchen alle Besucher, besser mehr als weniger. Aber wenn du keine neuen Abonnenten für deinen Newsletter bekommst, wenn niemand deine Produkte kauft oder eine Anfrage schickt – was denkst du, ist das Problem?

Zu wenig Traffic ist es meistens nicht.

Die Wahrheit ist, Besucher zu generieren ist einfach. Du kannst davon so viel kaufen, wie du willst.

Google und Facebook sei Dank. Vielleicht hast du auch schon mit bezahlten Werbeanzeigen herumexperimentiert, aber das liefert nicht die Resultate, die du gern sehen würdest?

Bevor du noch mehr Geld in Werbeanzeigen steckst, bevor du dich bei einem Zielgruppen-Besitzpartner in den Newsletter einkaufst oder eine große Veranstaltung sponsern willst – solltest du dir eine einfache Frage beantworten.

Was erwartest du von deinen Besuchern, dass sie als Nächstes tun sollen?

Behalte diese Frage im Hinterkopf und schau dir mit diesem Gedanken einmal jede einzelne deiner Webseiten an. Was erwartest du von deinen Besuchern? Wozu forderst du sie auf? Was steht auf deinen Handlungsaufforderungen, auf deinen Call-to-Actions?

Ist deine Antwort eine der folgenden?

  • Besuche unsere Homepage
  • Lese folgenden Artikel auf unserem Blog
  • Ruf uns an
  • Vereinbare einen Termin
  • Arbeite mit uns
  • Schreib uns eine E-Mail
  • Fülle das Kontaktformular aus
  • Folge uns auf Instagram
  • Folge uns auf Facebook
  • Buche eine Beratung

Wenn Aufforderungen dieser Art deine EINZIGEN Optionen sind, dann wirst du auch mit mehr Traffic auf deiner Website keine größeren Erfolge feiern.

Warum?

Die Chancen stehen schlecht, dass ein Erstbesucher deiner Seite auf den “Arbeite mit mir” oder “Kontaktiere uns”-Button klickt. Wenn du ihnen keine weitere Option anbietest, als dich zu kontaktieren oder direkt einzustellen, dann ist die Antwort wohl meistens ein Nein.

Also verlassen sie deine Website wieder.
Egal wie viel dich ihr Besuch gekostet haben mag.

Die Gründe dafür liegen auf der Hand.

  • Deine Besucher kennen, mögen und vertrauen dir noch nicht.
  • Deine Besucher vergleichen noch immer ihre Möglichkeiten.
  • Das Timing stimmt nicht.
  • Dein Besucher sucht gar nicht nach einer Lösung oder einem Anbieter, er denkt sich eher “Das ist cool … vielleicht irgendwann einmal.”

Du musst deinen Besuchern ganz klar und deutlich mitteilen, was du von ihnen erwartest bzw. was ihr nächster Schritt ist. Aber pass auf, dass du sie nicht verschreckst. Orientiere dich an realistischen Zielen.

Jede Unterseite braucht ein Conversion Ziel

Ich habe dir an anderer Stelle bereits erklärt, was eine Konversionsrate ist und welche verschiedenen Konversionsziele es geben kann.

Das muss kein Verkauf sein, sondern kann durchaus schon das Verbleiben auf deiner Website für mehr als 3 Minuten sein. Oder aber eine Eintragung in deinen Newsletter – was schon ein klassisches Conversionziel ist.

Ein Ziel, eine Seite, ein Haupt-CTA
Befolge diese Regel auf deiner Website und du wirst weitaus glücklichere Besucher haben.

Viele Webseitenbetreiber sind der Meinung, sie sollten ihren Besuchern die Wahl lassen, welchen Schritt sie als nächsten machen wollen. Nach dem Motto, je mehr Auswahl, desto größer die Chance auf eine Aktion.

Tatsächlich arbeitet unser Gehirn aber nicht so.

Ich gehe beispielsweise echt ungern einkaufen. Einmal pro Woche komme ich aber nicht umhin, egal wie viel Arbeit ich vorschiebe, meine Familie zwingt mich dazu, weil sonst der Kühlschrank leer bleibt.

Der Supermarkt, in dem wir einkaufen gehen, weil es dort eine große Frischetheke und Obst-Gemüse-Abteilung gibt, ist sehr gut sortiert und bietet eine riesen Auswahl. Nach ein paar Jahren weiß ich wo alles steht und komme recht schnell durch meinen Einkaufszettel.

Vergangene Woche allerdings, brauchte mein Sohn einen neuen Füller. Und das bis zum nächsten Tag, also war Amazon keine Option für mich. Kein Problem, dachte ich, bringe ich ihm einen vom Einkaufen mit.

Und so stand ich dann bestimmt 15 Minuten vor dem Regal mit Füllfederhaltern. Ungelogen, es gab dort sicherlich 30 verschiedene Stifte. Kugelmiene, Federn, lange Patronen, kurze Patronen, für kleine Hände, große Hände, junge Kinder, große Kinder … .
Ich verließ den Laden ohne einen Füller. Die Auswahl hat mich so verunsichert und überfordert, dass ich nicht in der Lage war, eine Wahl zu treffen. Schlussendlich fühlte ich mich auch noch schuldig, weil ich mein Kind mit einem Kugelschreiber aus meiner Schreibtischschublade in die Schule schickte.

Kommt dir diese Situation bekannt vor?

Genau das ist es, was in unseren Köpfen passiert, wenn wir zu viele Wahlmöglichkeiten haben.

Mein Fazit

Gib deinen Besuchern auf jeder Unterseite eine klare aber sinnvolle Instruktion, was du von ihnen erwartest. Wenn du das gezielt erreichen kannst, wirst du deine Conversions verbessern.

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