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SEO oder Google Ads – Verbrennst du dein Werbebudget?

von | Mai 20, 2019 | Traffic generieren

Sich zwischen SEO und Google Ads zu entscheiden, stellt Gründer immer wieder vor große Herausforderungen.

Auf welcher Basis du diese Entscheidung triffst, hat große Auswirkung darauf, wie glücklich du später mit deinen Ergebnissen sein wirst.

Darum bin ich der Meinung, du solltest ein Grundwissen von beiden Möglichkeiten haben. Denn nur wenn du weißt, zwischen was du wählen sollst, kannst du eine fundierte und stressfreie, schnelle Entscheidung treffen.

Lass uns die beiden Varianten des Suchmaschinen-Marketings kurz beleuchten. Wir wollen uns anschauen, welche Kosten auf dich zukommen und welche Resultate du erwarten kannst. Ist SEO wirklich “kostenloser Traffic”, wie so viele Gründer denken?

Wonach suchen Menschen?

Diese Frage klingt sehr simpel, birgt aber eine Menge Antworten, die deine Pläne beeinflussen können.

Viele Gründer haben nämlich genau deswegen eine Scheu davor, mit SEO zu starten. Sie denken, dass es für sie und ihre speziellen Angebote nicht möglich ist, Besucher über Suchmaschinen anzuziehen.

Die meisten Gespräche dieser Art führen wir mit Startups, die derart neuartige Produkte auf den Markt bringen, dass es auf den ersten Blick keine Suchintention gibt.

Dass das ein Trugschluss ist, lässt sich erkennen, wenn du dich genauer mit der Intention deiner Zielgruppe und deinen potentiellen Kunden auseinandersetzt.

Mit Sicherheit suchen deine Kunden nicht nach deiner Marke, weil sie dich (noch) nicht kennen. Es besteht auch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sie nicht nach deinem Produkt suchen, weil es so innovativ ist, dass es keiner kennen kann.

Aber weißt du, wonach sie alle suchen?

Sie suchen nach Lösungen für ihre Probleme.
Nach Abkürzungen zu ihren Wünschen.
Nach Gründen, weniger Angst vor was auch immer zu haben.

Solange du also nicht dein Produkt in den Fokus rückst, sondern deinen potentiellen Kunden und den Grund, weswegen er deine Angebote in Anspruch nehmen wird, hast du auch immer genug Chancen, mit Suchmaschinenoptimierung Traffic zu generieren.

Der Unterschied zwischen bezahlten und organischen Suchergebnissen

Der Unterschied zwischen bezahlten Suchergebnissen und organischen Suchergebnissen ist der, dass bezahlte Ergebnisse ganz oben und ganz unten in den Ergebnissen erscheinen und ein kleines grünes “Anzeige”-Label tragen.

Außerdem bezahlst du für jeden Klick auf deine bezahlte Werbeanzeige, während es dich nichts kostet, wenn ein Suchender auf deine organische Werbeanzeige klickt. Nachdem du es geschafft hast, dort auch aufzutauchen, versteht sich.
Du kannst erkennen, dass die bezahlten Anzeigen fast genauso aussehen wie die organischen Ergebnisse, die darunter liegen. Was kein “Zufall”, sondern natürlich von Google gewollt ist.

Normalerweise findest du 4 PPC Anzeigen am Seitenanfang und einige Anzeigen am Ende der Seite. Dazwischen liegen pro Seite 10 organische Suchergebnisse.

Okay, wir haben uns noch einmal ins Bild gerufen, wie Google, Anzeigen jeder Art darstellt – was ist nun aber der entscheidende Unterschied für dich als Gründer?

Schauen wir uns beide Varianten etwas genauer an.

Bezahlte Werbeanzeigen

Eine Menge Gründer wollen gern sofort und ohne Umschweife Resultate sehen. Das ist auch der Grund, was bezahlte Suchergebnisse so attraktiv für sie macht.

Du bezahlst, bekommst Klicks, bekommst Besucher und (vielleicht), machst du auch direkt Umsatz.

Ich betone. Vielleicht.

Werbeanzeigen sind keine Garantie für Verkäufe. Das sollte dir bewusst sein, bevor du Geld investierst.

Mit Google Ads bekommst du nun die Möglichkeit, Anzeigen für deine gewünschten Suchbegriffe zu schalten. Dafür steht dir der Google-Ads-Manager zur Verfügung, in dem du (ähnlich wie bei Facebook), Kampagnen, Anzeigengruppen und Anzeigen erstellen kannst.

Google Ads – Vorteile

Werbeanzeigen über Google Ads zu schalten, bringt eine Menge Vorteile, aber auch Nachteile mit sich. Ich gehe hier auf ein paar der meiner Meinung nach wichtigsten Vor- und Nachteile ein, denen du dir bewusst sein solltest.

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Schnelle Ergebnisse sichtbar

Wenn du deine Gebote richtig einstellst und auf sinnvolle Keywords setzt, erlangst du innerhalb eines Tages Sichtbarkeit in deiner Zielgruppe. Und zwar genau dort, wo sie auch nach Lösungen und Leistungen suchen. Bei Google.

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Du kannst deine Kosten steuern

Anhand deiner Tagesbudgets hast du die volle Kontrolle über deine Google-Ads Ausgaben. Wenn du Google ein Budget von 10 Euro pro Tag zur Verfügung stellst, wird auch nicht mehr als das ausgegeben.

Im Zweifelsfall unterschreitet der Konzern dein zur Verfügung gestelltes Budget, wenn nicht genügend Suchanfragen für deine gebuchten Suchbegriffe eingehen. Aber er wird das Budget niemals überschreiten.

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Relevanz und Qualität hängen von dir ab

Bietest du deinen Besuchern qualitativ hochwertige Inhalte, stimmst deine Anzeigen mit deinen Landingpages ab und bist auch sonst auf voller Länge Gentleman? Dann belohnt dich Google mit einem hohen “Qualitätsfaktor”. Dieser wiederum ist ein Indikator, der deine Klickpreise senken und für bessere Positionen deiner Ads sorgen kann.

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Du sprichst nur potenzielle Kunden an

Mit Google Ads kannst du deine Anzeigen so schalten, dass sie nur Personen angezeigt werden, die nach einem spezifischen Keyword gesucht haben. Das ist beispielsweise bei Facebook nicht möglich, wo du deine Zielgruppe nach Interessen auswählst. Und auch in den organischen Rankings funktioniert das nicht so. Im SEO rankst du mit deinem Content im Regelfall nicht nur für ein ganz spezielles Wort, sondern für viele verschiedene. Je nachdem wie deine Inhalte strukturiert sind.

Nehmen wir also an, dass du einen Onlineshop betreibst, in dem du Waseraufbereitungsanlagen für den Privatgebrauch vertreibst.
Du könntest nun generell Anzeigen schalten, die alle Menschen sehen, die nach “wasseraufbereitung” suchen. Damit erreichen deine Ads alle Personen, die ein generelles, informatives Interesse an dem Thema haben. Ein kleiner Prozentsatz von denen will vielleicht auch gerade eine Anlage kaufen.

Du hast aber auch die Möglichkeit, deine Anzeigen nur den Menschen zu zeigen, die nach der genauen Wortgruppe “wasseraufbereitung für zuhause kaufen” suchen. Das ist ein sogenanntes “Money”-Keyword. Der Zusatz “kaufen” deutet nämlich sehr stark darauf hin, dass der Suchende eine Kaufintention hat.

Wenn du das willst, kann du also ganz gezielt NUR diese Suchbegriffe in den Fokus rücken und für sie bieten.

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Erfolge sind skalierbar

Dieser Punkt, ist mein Liebling.

Du hast einen Suchbegriff gefunden, der dir eine Menge Conversions einbringt, vielleicht sogar Umsätze? Deine Landingpage ist soo gut optimiert, dass du 20 % deiner Besucher über Google Ads in Interessenten verwandelst? Respekt. Mit diesen Voraussetzungen, kannst du dein Budget anziehen und diese Erfolge multiplizieren, bis es keine Suchanfragen mehr gibt.

Der Traum eines jeden Marketers. Und Gründers, natürlich.

Google Ads – Nachteile

Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Hier kommt die, zähneknirschende, Wahrheit.

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Hohe Budgets notwendig

Auch wenn du schon Kampagnen für 5 Euro am Tag schalten kannst, kann es sein, dass du für deine Branche weitaus höhere Budgets kalkulieren musst.

Ein Klick für das Keyword “Hausratversicherung abschließen” kostet nämlich Anfang 2019 zum Beispiel 3,80 Euro. Suchbegriffe im Finanzbereich kosten locker mehr als 10 Euro pro Klick und im Wirtschaftssektor oder Mobiltelefon-Bereich bewegen wir uns seit Jahren jenseits der 30 Euro pro Klick.

Das bedeutet nicht, dass die Klickkosten für deine Suchbegriffe ähnlich hoch sein müssen, sondern vielmehr, dass es so sein KANN. Mit steigenden Klickpreisen werden eben auch höhere Budgets notwendig.

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Umkämpfte Keywords sind teuer - Bieterkriege

Wo wir gerade bei teuren Klickpreisen sind. Lustig kann es werden, wenn sich zwei oder drei Wettbewerber versuchen gegenseitig zu überbieten. Der erste Platz in den bezahlten Suchergebnissen ist der mit der höchsten Klickwahrscheinlichkeit deiner potenziellen Interessenten, also will auch jeder Werbetreibende dort erscheinen.

Da es sich bei Google Ads um eine Gebotsplattform handelt, bei der jeder Teilnehmer ein entweder manuelles oder automatisches Gebot für seine Platzierung abgibt, kann es durchaus dazu kommen, dass sich mehrere Wettbewerber gegenseitig hochbieten. Das endet schlussendlich damit, dass die Klickpreise so stark in die Höhe schießen, dass du mit dem Anziehen deiner Gebote gar nicht mehr hinterherkommst. Oder aber du gibst nach und begnügst dich mit dem dritten oder mittlerweile sogar vierten, verfügbaren Ad-Platz.

Selbst wenn du nicht Teil eines solchen Bieterkrieges bist, kann dieser Auswirkungen auf dich haben. Denn nicht nur die Gebote für den ersten Platz steigen bei einer solchen künstlich angestachelten Anfrage, sondern auch die für die generelle erste Seite eines Suchbegriffs.

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“Klickbetrug” vom Wettbewerb

Wenn das Kampagnenbudget plötzlich aufgebraucht ist, wenn Klicks nur auf ein einzelnes Keyword gehen oder Fehlermeldungen von Google gehäuft auftreten, dann könntest du Opfer von “ungültigen Klicks” geworden sein.

Wie ist das möglich?

Nunja, du bezahlst für jeden Klick auf deine Website. Arbeitest du nun mit unfreundlichen Wettbewerbern, könnten diese so oft auf deine Anzeigen klicken, dass dein tägliches Budget bereits morgens um 7 Uhr aufgebraucht ist. So rutscht ihre eigene Anzeige nach oben und du guckst in die Röhre. So die Theorie.

In der Praxis verfolgt Google (automatisiert) jeden Klick auf ihrer Plattform und wertet Herkunft und eventuell auch unregelmäßiges Verhalten aus.

Wie sicher das allerdings ist, steht in den Sternen.

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Du kannst sehr leicht Geld verbrennen

Eine Kampagne aufzusetzen, ist mit Google Ads extrem einfach. Aber nur weil es einfach ist, ist es nicht gleich erfolgversprechend. Die versteckten Hürden liegen oft dort, wo du es nicht vermuten würdest. Woher sollst du auch wissen, welche Keyword-Targetierungs-Möglichkeiten es gibt und welche für deine Zwecke die beste ist? Oder welche Gebotsstrategie für dich Sinn ergibt? Diese und weitere Kleinigkeiten sowie die Kenntnis darüber, wie man eine Kampagne optimiert, entscheiden schlussendlich über Erfolg und Misserfolg.

Deswegen ist es kein Wunder, dass oftmals Kampagnen mit hohen Budgets, aber ohne umfassende Kenntnisse, schlussendlich nichts anderes sind, als Geldverschwendung.

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Tägliche Kontrolle notwendig

So schnell du Erfolge einfahren kannst, so schnell kannst du dein Geld auch zum Fenster rausschmeißen. Diesen Grund habe ich weiter oben erläutert.

Um Google Ads aber nicht als Geldverbrennungsmaschine enden zu lassen, ist es notwendig, dass du täglich oder wenigstens zwei-tägig, deine Kampagnen und Gebote überwachst. Nicht selten führt ein aktuelles Ereignis, ein erhöhtes Gebot der Konkurrenz oder ein Anstieg der Suchanfragen dazu, dass die Klickpreise extrem stark anziehen. Kontrollierst du nicht engmaschig was sich in deinem Adwords-Konto regt, bist du nicht in der Lage schnell auf diese Situationen zu reagieren.

Genausogut könntest du aber auch eine enorme Chance verpassen, weil du nicht rechtzeitig das Kampagnenbudget anhebst, um eine Klickwelle mitzunehmen. Oder aber du reagierst nicht schnell genug auf einen plötzlich auftretenden Fehler auf deiner Website, der dafür Sorge trägt, dass deine Anzeigen ins Leere laufen.

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Ein Experte ist oft notwendig

Du kannst extrem schnell Geld verbrennen, solltest jeden Tag oder wenigstens jeden zweiten deine Kampagnen anschauen und optimieren … für viele Gründer ist aus diesem Grund der Weg zu einem Google-Ad-Experten unumgänglich.

Und eine gute Entscheidung, sofern du eine Agentur oder einen Spezialisten findest, dem du vertraust. Wer sich jeden Tag mit Google-Ads auseinandersetzt, zahlreiche Kampagnen (auch im Hochpreis-Segment) betreut und regelmäßig Weiterbildungen besucht, hat logischerweise ein ganz anderes Know-How von bezahlten Werbeanzeigen als du.

Diese, nicht immer geringen, Kosten, solltest du in dein Budget mit einkalkulieren.

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Erfolge lassen sich nicht immer tracken

Du zahlst jeden Monat für etwa 1.000 Klicks auf Google, für sehr bedeutende Keywords deiner Nische. Aus diesen 1.000 Klicks ziehst du allerdings gerade nur so viele Conversions, dass du deine Anzeigenkosten decken kannst. Du machst, laut den Zahlen bei Google, kein Plus.

Wie verhältst du dich?

Würdest du Google Ads einstampfen, weil es prinzipiell nichts bringt?

Bevor du dich dafür entscheidest, blicke tiefer in dieses Konstrukt und lege nicht dein Hauptaugenmerk auf nur eine Metrik.

  • Überlege, wie viel ein Kunde in der Dauer seiner Kundenbeziehung für dich Wert ist. Wie hoch ist die “Customer Lifetime Value”? Auch wenn der erste Einkauf in deinem Online Store sehr gering ist, kauft er vielleicht danach noch zehn Mal bei dir ein. Aufgrund guter Qualität vielleicht zukünftig zu viel höheren Preisen.
  • Die wenigsten Menschen kaufen direkt beim ersten Besuch deiner Website. Das ist Wunschdenken vieler Unternehmer. Als Faustregel gilt: 7 Kontakte braucht ein Interessent mit deiner Marke, bis er zum Kunden wird. Wenn du also über deine Google Ad-Kampagne einen Erstkontakt hergestellt hast und dich mit Retargeting auch auf weiteren Plattformen um ihn bemühst, wird er früher oder später wahrscheinlich ein Kunde werden. Das siehst du dann aber nicht mehr in deiner Kampagnenauswertung.
  • Besuchertracking über mehrere Plattformen und Geräte ist sehr schwer bis gar nicht möglich. Bedenke, dass ein Besucher, der mit deiner Marke das erste Mal über eine Google-Anzeige auf dem Smartphone in Kontakt tritt, vielleicht das zweite Mal über Facebook deine Seite betritt, dir dann auf Instagram folgt und zwei Tage später über seinen Laptop einen Kauf tätigt. Das ist nicht trackbar.
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Moderate Klickwahrscheinlichkei

Zuletzt möchte ich noch anmerken, dass ein Großteil aller Klicks in den Suchergebnissen auf die organischen Ergebnisse fallen und nicht auf die bezahlten. Weniger als 30 % aller Suchenden entscheiden sich für einen Klick auf das erste, bezahlte Suchergebnis, noch viel weniger für das zweite. Aber mehr als 48 % aller Suchenden klicken auf das erste organische Suchergebnis.

    Was kosten Google Ads im Durchschnitt?

    Diese Frage hören wir sehr oft, so genau kann man sie aber nicht beantworten. Budgets für Google Ads können sehr unterschiedlich ausfallen, von wenigen Hundert Euro bis zu mehreren Zehntausend kann hier alles ausgegeben werden.

    Die bessere Frage wäre, welchen Zweck verfolgst du mit Google Ads und auf welche Weise bekommst du deine Investition wieder zurück?

    Strebst du eine reine Omnipräsenz an und möchtest überall dort im Netz gesehen werden, wo deine Zielgruppe sich aufhält, sprechen wir von einer “Brand Awareness Kampagne”. Diese bringt dir nicht direkt einen Return of Investment. Du stärkst damit mittel- und langfristig deine Marke.

    Wie viel dir das Wert ist, musst du selbst entscheiden.

    Bietest du aber in einer Conversion-fokussierten Kampagne und dein Ziel sind Verkäufe oder Leads, kannst du sehr genau spezifizieren, wie viel Gewinn du mit einem Verkauf erwirtschaftest und wie viele (bezahlte) Klicks du hierfür benötigst.

    Wenn deine Kampagnen gut eingespielt sind, die Keywords stimmen und deine Wettbewerber keinen Bieterkrieg gegen dich führen, kannst du deine Investition sehr schnell verdoppeln. Ab dem Zeitpunkt, an dem du für einen investierten Euro, zwei oder drei Euro zurückbekommst, sprechen wir auch nicht mehr von “Kosten” 😉

    Organische Werbeanzeigen

    Suchmaschinenoptimierung ist auch heute noch ein Buch mit sieben Siegeln für viele Gründer. Die Handwerkskunst ist sehr von Fachbegriffen durchzogen, Ergebnisse dauern lange und sind auch dann nicht 100 % greifbar. Trotzdem ist es eine essentielle Marketingmaßnahme. Was soll man davon halten?

    Vergleichen wir auch hier einmal Vorteile und Nachteile.

    Google SEO – Vorteile

    Suchmaschinen sind wichtig für dein Unternehmen. Punkt.
    An dieser Aussage gibt es nichts zu rütteln. Neun von Zehn Menschen nutzen Google, um Dienstleistungen, Produkte, Unterhaltung, Neuigkeiten und Soziale Kontakte zu finden. Wer mit seinen Angeboten auf der ersten Suchergebnisseite zu finden ist, der ist in den Augen seiner Zielgruppe existent.

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    Du musst Besucher nicht überzeugen

    Taucht deine Website in den Suchergebnissen für ein bestimmtes Keyword oder eine Phrase auf, dann weiß der durchschnittliche Google-Nutzer, dass du nur in den organischen Ergebnissen weit oben auftauchst, weil deine Inhalte zu seiner Suche passen. Da Google auf seine qualitativen Suchergebnisse sehr viel Wert legt, bekommst du durch dein Ranking bereits einen Vertrauensvorschuss, für den du anderweitig ganz andere Register ziehen müsstest.

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    Langfristig geringere Kosten

    Setzt du von Anfang an auf Suchmaschinenoptimierung und baust die Optimierung und regelmäßige Content-Erstellung direkt in deine Marketingprozesse mit ein, profitierst du langfristig davon. Denn auch wenn der Einstieg mit SEO erstmal höhere Kosten produziert als Ergebnisse eingespült werden, dreht sich dieses Verhältnis spätestens nach einem Jahr ins Gegenteil um.

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    Hohe Klickwahrscheinlichkeit

    Die Wahrscheinlichkeit auf einen Klick in den organischen Suchergebnissen ist sehr hoch, im Gegensatz zu denen bei Google Ads. Mehr als 46 % aller Suchenden vertrauen den bezahlten Werbeanzeigen nicht und setzen ihr Vertrauen in die organischen Ergebnisse.

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    Hohe Reichweite

    Erstellst du gute und sinnvolle Inhalte für deine Zielgruppe, wirst du früher oder später auch für entsprechende Suchbegriffe und Suchphrasen gefunden werden. Mehr Content bedeutet dann entsprechend auch mehr Reichweite.

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    Ergebnisse sind messbar

    Umgesetzte Maßnahmen und daraus resultierende Erfolge können anhand von Performance-Indikatoren wie Besucherzahlen, Conversion Rates, Durchklickraten und vielen weiteren Zahlen gemessen werden. Auch die Sichtbarkeit deiner Website kann mit diversen Werkzeugen abgebildet werden.

    Welchen Wert ein Besucher für dein Unternehmen hat, das liegt natürlich in deiner Hand.

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    Reputation wird gestärkt

    Stell dir vor, du schlägst dich wochenlang mit einem Steuerproblem herum. Du würdest deine Buchhaltung gern weiterhin selbst machen, denn immerhin hat das bisher ja auch gut geklappt. Nun hast du Mitarbeiter und bist ein wenig zu stolz, die Lohnbuchhaltung abzugeben.
    Weil dir aber die Krankenkassen im Nacken hängen, musst du schnell eine Lösung für dein Problem finden. Du hast nämlich keine Ahnung, wie Lohnbuchhaltung funktioniert.

    Du hast ein Tool gefunden, mit dem du die Buchhaltung abbilden kannst, hast aber ständig Fragen und suchst bei Google nach Antworten. Und immer wieder siehst du dabei die organischen Werbeanzeigen eines bestimmten Steuerbüros aufploppen. Die Anleitungen dort sind sehr detailliert, teilweise mit Videos hinterlegt und es gibt sogar Templates, die du dir kostenfrei herunterladen kannst.

    Logisch klickst du jedes Mal erneut auf ihre Seite, wenn du eine weitere Frage hast.

    Nach zwei Wochen hast du endgültig die Nase voll von Lohnbuchhaltung und schwörst dir, nie wieder eine Meldung an eine Krankenkasse auszufüllen. Du rufst bei dem besagten Steuerbüro an und vereinbarst einen Termin. Endlich ist der Kram vom Tisch.

    So oder so ähnlich ergeht es auch deinen potenziellen Kunden. Man nennt das “Reputationsaufbau”. Durch die Omnipräsenz in den Suchergebnissen ist das Steuerbüro zu einem vertrauensvollen Partner geworden, selbst wenn sie keinen direkten Kontakt zu dir hatten.

    Google SEO – Nachteile

    Auch Suchmaschinenoptimierung Nachteile gibt es, hier ein paar, die du beachten solltest.

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    Abhängigkeit von Google

    Dieser Punkt ist nicht unwichtig. Betreibst du dein SEO in einer Grauzone und setzt du bei der Umsetzung auf Möchtegern-Experten, besteht immer die Gefahr, von einem Google-Update “getroffen” zu werden.

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    SEO kostet Zeit

    Wer auch immer die Suchmaschinenoptimierung für deine Website übernimmt, ob du das selbst machen möchtest oder du eine Agentur beauftragst, SEO kostet Zeit. Analysen, Strategien erstellen, Technische Aufbereitung und SEO- sowie besucheroptimierten Content erstellen – all diese Aufgaben kosten Zeit. Und auch die Wirkung dieser Maßnahmen entfalten sich nicht sofort, wie beispielsweise bei Google Ads. Ranking-Veränderungen können sich innerhalb von Monaten (aber auch innerhalb von Wochen) einstellen.

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    Kostenaufwendig

    Wenn sich Gründer gegen SEO entscheiden, dann meistens aus dem Grund, dass eine Agentur oder ein SEO-Experte nicht wirklich billig sind. Die vielen günstigen Anbieter auf dem Markt bieten zwar auch Leistungen an, doch ist hier wenig Verlass auf gute Arbeit.

    Eine Top-Position kann für dein Unternehmen allerdings einen signifikanten Zuwachs an Kunden und Gewinn bedeuten. Schon macht sich die Investition bezahlt.

    Kann man SEO und Google Ads miteinander kombinieren?

    Natürlich kannst du das machen. Suchmaschinenoptimierung und SEO gehen sogar Hand in Hand. In unseren Kampagnen arbeiten wir sehr gern mit dieser Kombination. Wenn wir starten mit einem Kunden zu arbeiten und haben die Möglichkeit, dann bieten wir per Google Ads auf die entsprechenden Keywords, für die wir noch keine organischen Rankings haben und lösen diese nach und nach auf.

    Außerdem hat es auch weitere positive Effekte auf die Suchmaschinenoptimierung, wenn Google Ads geschalten werden. Da wir mit den gekauften Klicks bereits Nutzersignale für die organisch zu rankende Seite an Google schicken.

    Erkennt also Google beispielsweise, dass der eingekaufte Besucher sehr lange auf einer Seite verweilt und sich noch weitere ansieht, wertet er das als positives Zeichen und wird mittelfristig gesehen aus diesem Grund die Seite schneller organisch ranken lassen.

    Was ist besser? SEO oder Google Ads?

    Niemand kann dir auf diese Frage eine vollkommen objektive Antwort geben, denn sie hängt von dir und deinen Bedürfnissen sowie deinen Zielen ab.

    • Möchtest du nur eine der beiden Maßnahmen einsetzen, solltest du aus diesem Grund die erwähnten Vor- und Nachteile abwägen.
    • Hast du beispielsweise aktuell sehr wenig Marketingbudget übrig aber dafür eine Menge Zeit im Gepäck? Dann ist wohl Suchmaschinenoptimierung in einem kleinen Paket eine gute Wahl für dich.
    • Hast du ein moderates Budget und brauchst sofort Ergebnisse? Dann bieten sich Google Ads an.
    • Du möchtest es richtig machen und sowohl langfristig als auch kurzfristig Erfolge einfahren? Dann ist die Kombination aus beiden Maßnahmen der richtige Weg für dich.

    Was ist deine Meinung?

    Was würdest du antworten, wenn dich auf einem Startup-Treffen ein noch junger Gründer fragt: SEO oder Google Adwords?

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