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314 geprüfte Power-Wörter die deine Conversions garantiert verdoppeln

von | Jun 6, 2019 | Conversion Optimierung | 0 Kommentare

Vor ein paar Tagen bin ich auf eine Infografik gestoßen, die den zutiefst passenden Titel “Generation Goldfisch” trägt. Das Team von Videoboost zeigt darauf sehr anschaulich, wie die aktuelle Aufmerksamkeitsspanne eines Internetnutzers aussieht.

Denkwürdigerweise liegt sie mit 8 Sekunden genau eine Sekunde unter der Aufmerksamkeitsstpanne eines Goldfischs.

Beziehungsweise “lag” sie bei 8 Sekunden im Jahr 2015.

Nun bin ich ein großer Freund davon, Studien solcher Art kritisch zu betrachten, weswegen ich diese ermittelten 8 Sekunden nicht auf die Goldwaage legen würde.

Zumal sich meiner Meinung nach die Aufmerksamkeitsspanne eines Menschen bei für ihr interessanten Themen deutlich erhöhen kann.

Trotzdem hat mich diese Infografik dazu veranlasst dir eine Hilfestellung für die sinkende Aufmerksamkeitsspanne unserer Generation mit auf den Weg zu geben.

Die Power-Wörter, die ich dir hier vorstellen werden, helfen dir nämlich dabei, die Aufmerksamkeit deiner Zielgruppe zu erlangen und ihr Interesse zu wecken – was dir deutlich mehr als 8 Sekunden ihrer wertvollen Zeit einbringen dürfte.

Power-Wörter oder magische Adjektive – Was soll das denn eigentlich sein?

Adjektive benutzen wir ständig. Dabei verfügt jeder von uns über einen bestimmten Wortschatz, der eine gewisse Auswahl von Begriffen umfasst.

Power-Wörter sind nun Adjektive, die dich stutzig machen, weil du sie in dem genutzten Zusammenhang nicht erwartest. Oder aber Adjektive, die in dir eine bestimmte Erwartungshaltung bzw. Emotionen auslösen.

Sie lenken dein Interesse auf den Satz, in dessen Kontext sie stehen, weil sie außergewöhnlich sind oder unterbewusst etwas in dir auslösen.

Siehst du, wie die Adjektive in den obigen Beispielen den Überschriften viel mehr Kraft verleihen und in dir Erwartungen auf den Inhalt wecken?

Das ist die Macht der Power-Wörter.

Ursprünglich hauchte David Ogilvy, ein englischer Marketer im Jahr 1962, der Idee der Power-Wörter Leben ein. Er gründete die New Yorker Werbeagentur Ogilvy & Mather und gilt noch heute als eine Ikone der Werbeindustrie, da er als Initiator einiger der bekanntesten und erfolgreichsten Werbekampagnen der Welt gilt.

Er stellte eine Liste von einflussreichen Adjektiven auf – den sogenannte Power-Words – die die Werbebotschaften weltweit verbessern sollten und auf die er selbst auch schwörte.

Ogilys 20 influential Words

Die seinerzeit zwanzig einflussreichsten Wörter nach Ogilvy waren im übrigen diese hier (Quelle: Buffer)

Aber das Marketing hat sich verändert

Nun liegt 1962 schon ein paar Jahrzehnte zurück. Die Welt hat sich weitergedreht, Frauen und Männer sind gleichberechtigt und die Art wie wir Werbung konsumieren wurde durch den Siegeszug von Internet und Smartphones komplett auf den Kopf gestellt.

Die Voraussetzungen für Werbebotschaften haben sich gleich mit geändert. Es gibt heute nicht nur deutlich mehr Marken und demnach Markenbotschaften sondern auch viel mehr Medien, über die wir mit Werbung in Kontakt kommen.

Wir sind Werbe-müde.

Durch diesen enormen Input an Werbung, stumpft unsere Gesellschaft hierfür immer mehr ab. Wir bilden eine Art “Hornhaut” und nehmen die mühevoll erstellten Werbebotschaften kaum noch wahr.

Als Konsumenten wollen wir heute keine Werbung mehr sehen. Wir sind genervt von offensichtlichen Werbungen, überspringen Werbevideos bei YouTube, setzen auf PayTV mit weniger Werbeblöcken und verklagen nach Lust und Laune Leute, die uns ungefragt Werbemails schicken.

Und an diesem Fakt ändern auch Power-Wörter in den entsprechenden Werbebotschaften nichts.

Ist das Prinzip der magischen Begriffe dann überhaupt noch relevant?

Ich sage Ja!

Warum?

Wir wollen heute keine Werbung mehr für tolle Bügeleisen sehen. Wir wollen wissen, wie wir ohne viel Aufwand unsere Arbeitskleidung faltenfrei bekommen.

Wir machen uns lustig über Werbung, in der ein Supermarkt und seine aktuellen Angebote angepriesen werden. Dafür feiern wir Spots, die uns unterhalten und eigentlich gar nichts mit Werbung zu tun haben.

Inhalte, die keinen werbenden Charakter haben, aber trotzdem einer Marke Sichtbarkeit verleihen – Das ist die Werbung des 21. Jahrhunderts.

Wir klicken genervt Werbeanzeigen weg, die Hotelzimmer mit Frühbucherrabatt anpreisen, lesen aber begeistert Erfahrungsberichte von anderen Leuten, die auf einem Roadtrip dort eingekehrt sind.

Hilfreiche Artikel, unterhaltende Videos, Erfahrungsberichte, Fallstudien – all das weckt mehr Vertrauen ins uns, als 1.000 herkömmlich Werbeanzeigen es jemals könnten.

Aber auch diese Inhalte müssen geklickt werden, damit sie jemand gut finden kann.

Und hier treten die Power-Wörter wieder ins Scheinwerferlicht. Immerhin soll deine Zielgruppe ja den Content, den du erstellst, auch lesen, anschauen, anhören.

Klicke auf das Bild um dir die ganze Infogratik mit 150 Power-Wörtern anzusehen und herunterzuladen.

So wecken Power-Wörter die Aufmerksamkeit bei deiner Zielgruppe

Worte sind schon etwas sehr faszinierendes.

Wir beschreiben unsere wahrgenommene Realität mit einem sehr umfangreichen Wortschatz. Genauso sind wir aber auch in der Lage mit diesen Worten eine ganz neue Realität zu schaffen. Für uns selbst und auch für andere.

Immer dann, wenn eine Geschichte, ein Satz oder ein Video in uns ein Gefühl weckt, erregt es unsere Aufmerksamkeit.

Und je aufmerksamer wir sind, desto mehr sind wir an diesem Thema interessiert. Wir klicken, wir hören zu oder lesen.

Siehst du wie Buzzfeed mit Power-Wörtern in seinen Titeln spielt? „15 Hunde, die kaputt sind“ – das klingt bei weitem nicht so gut wie „definitiv kaputt“ – auch wenn ich nicht verstehe, wie ein Hund kaputt sein kann …

Diese Aktionen, die durch Interesse und Aufmerksamkeit hervorgerufen werden, sind das Ziel unserer eigentlichen Werbe-Bemühungen.

Schreibst du also Überschriften, die für deine Zielgruppe attraktiv und interessant sind, werden sie mit höherer Wahrscheinlichkeit geklickt und der dahinter liegende Inhalt auch gelesen.

Verpasst du deiner Website einen bombastischen Titel und einen informativen Einleitungstext, wirst du sicherlich mehr Besucher halten können, als wenn dort nur „Herzlich Willkommen“ stünde.

Die Power-Wörter, die du weiter unten auf dieser Seite findest, unterstreichen deine Botschaften und geben ihnen das „gewisse Etwas“, dass sie anziehend und interessant macht.

Das sind die richtigen Power-Wörter für dich

Du wirst vielleicht überrascht sein, aber du solltest nicht alle der unten aufgelisteten Power-Wörter auch tatsächlich verwenden.

Ich rate dir sogar dringend davon ab.

Das hat zwei Gründe: Erstens passen nicht alle Begriffe zu deinem eigenen Wortschatz und zweitens passen nicht alle Begriffe zum Wortschatz deiner Zielgruppe.

Deine Kunden merken, wenn du nicht authentisch bist.

Seitdem ich Podcast-Folgen aufnehme, habe ich festgestellt, dass ich meine eigene, individuelle Art zu sprechen nicht unterdrücken kann.

In persönlichen Gesprächen rede ich so, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Begriffe wie „ultrageil“, „heftig“ oder „krass“ gehören für mich dazu. Das bin ich.

Im Podcast habe ich versucht das zu unterdrücken und mich etwas gewählter auszudrücken – immerhin spricht man ja ein breites Publikum an.

Schnell habe ich aber festgestellt, das mich das nicht glücklich macht. Ich fühle mich unwohl, wenn ich permanent auf meine Ausdrucksweise achten muss. Zumal sie nicht anstößig oder kindisch, sondern eben nur etwas jünger ist.

Setzt du also in deinen Werbetexten auf Begriffe, die absolut nicht in deinen Wortschatz passen, dann wirst auch du dich mit ihnen nicht wohl fühlen. Du wirst un-authentisch und das merken deine Leser.

Und so geht es auch deinen Kunden, wenn du Begriffe benutzt, die gar nicht zu ihnen passen.

Hier macht es eben auch einen Unterschied, ob deine Zielgruppe eher die Fraktion “Wahnsinn!” oder “Ausgesprochen hilfreich.” ist.

Also solltest du versuchen einen Mittelweg zu finden, zwischen dem was deine Kunden erwarten und dem, was für dich noch authentisch ist.

Power Wörter

Hier findest du 150 Power-Wörter, die wir regelmäßig (und erfolgreich bei unseren Kunden einsetzen). Du kannst dir unter diesem Link außerdem noch die PDF-Datei herunterladen (ohne Mailadresse), die noch weitere 200 Power-Wörter enthält – damit du wirklich für jeden Verwendungszweck gewappnet bist.

Angebot
anpassbar
attraktiv
aufdecken
aufregend
aufsteigen
ausbeuten
ausgewählt
außer
authentisch
beachtlich
begeistert
beispiellos
beliebt
bemerkenswert
bemerkt
bequem
besser
bestätigen
bewiesen
brillant
damals
direkt
dringend
eigenartig
einfach
einzigartig
entdecken
entfesseln
entscheidend
entschlossen
erfolgreich
erlesen
erschreckend
erwiesen
essentiell
exklusiv
Experte
exzellent
faszinierend
Fazit
Ferne
Feuer
Fieber
Fokus
freigiebig
garantiert
geheim
Gelegenheit
genial

getestet
gewaltig
gewollt
Glück
glücklich
grenzenlos
groß
großzügig
Gründe
handeln
Herausforderung
hilfreich
höchste
immer
innovativ
Insider
interessant
knacken
komfortabel
kostenlos
krass
kurz vor Schluss
lautlos
leicht
Leistung
Liebe
limitiert
live
Magie
makellos
meisterhaft
mit Abstand
mühelos
neueste
packen
perfekt
plötzlich
Portfolio
preiswert
profitabel
raffiniert
Ratschlag
Rausch
reduziert
reich
richtig
schaffen
Schicksal
schlicht
schnell

schräg
Sehnsucht
selig
seltsam
Sensation
Sicherheit
sofort
sparen
Spezialist
stabil
stark
tiefgreifend
totlachen
überlegen
überraschend
ultimativ
unberührt
unerlässlich
unerreichbar
unerwartet
unfehlbar
unkonventionell
unüblich
unvergessen
unvergleichbar
unwiderstehlich
verboten
vereinfacht
verhallen
verlässlich
Verlockung
verpassen
verschwenderisch
vertrauen
vertraulich
voll
vorab
Vorstellungskraft
wachsen
Wachstum
warten
Wechsel
Wert
wichtig
Willenskraft
wohlhabend
Wunder
zertifiziert
zugreifen
zwingend

Lade dir gleich noch das PDF mit allen 314 Power-Wörtern runter und finde heraus, welche am besten zu dir und deinem Startup passen. (keine E-Mailadresse nötig)

Schlusswort

Nimm diese Liste als Anhaltspunkt für deine Texte und suche dir die Begriffe heraus, die du für wirklich passend hältst. Begriffe, die für deine Markenansprache und dein Startup passen.

Bei Kundenprojekten streiche ich in der Regel gemeinsam mit meinen Kunden die Begriffe an, die wirklich gut passen und wir markieren auch mögliche andere, auf die wir im Zweifelsfall zurückgreifen können.

Diese Liste erhält in Kopie schlussendlich jeder, der an dem Projekt arbeitet, damit wir alle immer auf der gleichen Basis arbeiten. Sie gehört in denselben Ordner wie auch die Persona, deine Zielgruppenansprache und deine Wettbewerbs- und Marktanalyse.

Mach du das doch auch so! Lade dir die Liste herunter und erstelle damit deine eigene, authentisch Liste an Power-Wörtern.

 

P.S. : Power-Wörter sind Begriffe, die deine Werbebotschaften positiv unterstreichen und Aufmerksamkeit oder Interesse bei deiner Zielgruppe wecken. So schürst du ihre Neugier auf deine Inhalte und bringst sie dazu, deine wertvollen, nützlichen Inhalte zu konsumieren.

Nicht alle Power-Wörter passen allerdings zu jedem Startup, jedem Gründer und jeder Zielgruppe. Du musst deine Balance finden zwischen Begriffen, die dich authentisch erscheinen lassen und die deine potenziellen Kunden auch benutzen.

Als Hilfestellung habe ich dir eine Liste mit sehr vielen möglichen Power-Wörtern zusammengestellt, die du herunterladen, ausdrucken und individuell an deine Bedürfnisse anpassen kannst.