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Adwords zu teuer? 6 Gebotsstrategien für profitable Kampagnen

von | Mai 27, 2019 | Traffic generieren

Gebotsstrategien für Google Ads – das hört sich im ersten Moment für dich vielleicht an wie Raketenwissenschaft, oder? So schlimm ist es aber nicht.

Die Gebotsstrategien deiner Google Ads geben Google einfach nur die Richtung vor, wie mit deinem Budget umgegangen werden soll. Du weißt ja, dass bei Google Ads, genau wie bei Facebook Ads auch, die Platzierung deiner Anzeigen nach Geboten erfolgt.

Je mehr Nachfrage von Unternehmen also da ist, desto teurer werden auch die Platzierungen. Demnach sind die Kosten für starke Suchbegriffe sehr hoch, für weniger oft gesuchte entsprechend niedrig.

Bieten vier Unternehmen zum Beispiel für das gleiche Keyword, so erscheint die Anzeige des Höchstbietenden ganz oben, auf Platz 1 auf der ersten Seite.

Warum Gebotsstrategien optimieren?

Google gibt sich sehr große Mühe, das komplette Kampagnen- und auch das Gebotssystem so übersichtlich wie möglich und vor allem Einsteigerfreundlich zu gestalten.

Trotzdem gibt es ein paar Dinge, die man erstmal verstehen muss, um wirklich ordentlich mit den Google Ads arbeiten zu können.

Die Gebote und die Gebotsstrategien zum Beispiel sollten regelmäßig überprüft werden und auch deren Optimierung gehört in den wöchentlichen oder wenigstens in den monatlichen Optimierungsplan.
Das wissen aber die wenigsten Gründer.

Wichtig ist ein Verständnis der Gebotstypen und deren Optimierung in deinen Kampagnen deswegen, weil du sicherstellen willst, dass das maximale aus deinem Werbebudget herausgeholt wird.

Oder hast du was zu verschenken? Dann immer her damit 😉

Außerdem minimierst du so unnötige Ausgaben für Suchbegriffe, die eventuell gar keine Conversions bringen, sofern du eigentlich Conversions erzielen willst.

Brand Awareness Kampagnen

Damit wären wir auch schon bei den Kampagnenzielen angekommen.

Es ist von entscheidender Bedeutung, was für Ziele du mit deinen Google Ads anstrebst. Je nachdem welche das sind, entscheidet sich auch, welche Gebotsstrategie du einsetzen solltest.

Nehmen wir an, du möchtest Aufmerksamkeit auf dein Startup lenken. Das entsprechende Kampagnen-Ziel ist “Brand Awareness” (Markenbekanntheit).

Google selbst empfiehlt bei diesem Ziel den Einsatz der Gebotsstrategien “kompetitive Aktionsposition” oder “Ausrichtung auf Suchseitenposition”.

Kompetitive Aktionsposition

Die Gebotsstrategie ist, wie der Name schon sagt, sehr auf Wettbewerb ausgelegt. Hierbei werden die Gebote automatisch so gesetzt, dass deine Anzeigen wenn möglich über denen deines Wettbewerbers erscheinen.
Du kannst dir hierfür übrigens einen Wettbewerber deiner Wahl aussuchen!

Ausrichtung auf Suchseitenposition

Wenn du ein recht kleines SEM-Budget hast, empfehle ich dir diese Gebotsstrategie. Diese, wieder automatische, Strategie legt deine Gebote in Echtzeit so fest, dass deine Anzeigen auf Platz 1 angezeigt werden oder wenigstens auf der ersten Seite erscheinen.

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Conversion-orientierte Kampagnen

Brand-Awareness ist extrem wichtig, aber du wirst wohl am häufigsten eine Conversion-orientierte Strategie einsetzen. Wenn du Leads generieren oder Verkäufe erzielen willst, trifft das auf dich zu.

Hier kannst du aus einer Menge von passenden Gebotsstrategien wählen, die mehr oder weniger deine Bedürfnisse erfüllen sollten.

Auto-optimierter CPC

Mich machen komplett automatische Gebote manchmal etwas nervös. Wenn es dir auch so geht, empfehle ich dir den “auto-optimierten CPC” in Betracht zu ziehen. Diese Google Ads Gebotsstrategie ist halbautomatisch. Du behältst dabei die Kontrolle über das Kerngebot, aber je nach Klick-Wahrscheinlichkeit passt Google das Gebot in einem gewissen Prozentsatz nach oben und unten an.

Ziel-ROAS

Mit dieser Gebotsstrategie bin ich ehrlich gesagt selbst nicht richtig warm geworden, auch wenn ich von Kollegen weiß, dass sie sie zur Umsatzsteigerung, gerade im E-Commerce, profitabel einsetzen.

Google optimiert hierbei, wieder vollautomatisch, die Gebote mit dem Ziel, soviel Umsatz wie möglich mit dem gegebenen Budget zu erzielen. Es geht also nicht um Quantität, so wie bei Max Conversions, sondern eher um Qualität – also Höhe der Umsätze.

Um den Ziel ROAS erfolgreich zu nutzen, brauchst du aber übrigens eine Kampagne, die in den letzten 30 Tagen, mindestens 50 Conversions hatte.

Du kannst also nicht mit einem frisch aufgesetzten Konto mit der Gebotsstrategie durchstarten.

Ziel CPA

Vollständig automatisiert laufen deine Gebote mit dem Ziel CPA. Diese Gebotsstrategie übergibt Google das Ruder komplett, sodass du dich eigentlich zurücklehnen und die Aussicht genießen kannst.

Das System legt mit dem Ziel CPA ganz automatisch bei jeder Aktion ein entsprechendes Gebot fest, das möglichst viele Conversions innerhalb deines CPA-Ziels erzielen soll. Ich habe hier gute Erfahrungen gemacht, wenn ich Conversions maximieren will.

Den Ziel CPA kannst du aber nur benutzen, wenn du in deinem Anzeigenkonto das Conversion-Tracking eingerichtet hast.

Tipp: Wenn du den Target-CPA austestest, werden die Kosten pro Akquisition am Anfang sehr hoch sein. Google sagt aber selbst, dass das normal und kein Grund zur Sorge ist. Lass die Kampagne vier Wochen laufen, in denen Google die Gebotspreise optimieren kann, dann solltest du erste, gute Ergebnisse sehen.

Conversions Maximieren

Du hast ein Budget, aber keine genaue Vorstellung, wie hoch ein Gebot sein sollte? Dann sind Max Conversions wohl die beste Gebotsstrategie für dich. Hier bietest du auch vollautomatisch, musst dir also gar keine Gedanken um Gebote machen.

Google optimiert deine Gebote auf die Quantität der Conversions. Das System versucht, mit dem gegebenen Budget so viele Conversions wie möglich zu erreichen.

Klingt doch eigentlich toll, oder?

Mit welcher Gebotsstrategie arbeitest du?

Unabhängig davon, für welche Gebotsstrategie du dich entscheidest, es ist wichtig, dass du regelmäßig die Leistung deiner Kampagnen bewertest.

Deine Marketingziele können sich ändern, du fügst neue Keywords deinen Kampagnen hinzu oder streichst andere, dann ist es auch notwendig, die Gebote ins Blickfeld zu rücken.

Wie gehst du deine Google Ads Kampagnen an? Meine Erfahrung ist die, das die wenigsten Gründer sich vor ihrer ersten Kampagne arg mit Google Ads auseinandersetzen und es erstaunt mich immer wieder, wie manche von ihnen trotzdem ein gutes Händchen dafür zu haben scheinen.

Deine Erfahrung interessiert mich, teil sie gern in den Kommentaren mit mir!

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