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10 Dinge die deine städtebezogene Website braucht

article_01Damit du nicht nur einen bleibenden Eindruck bei deinen Interessenten hinterlässt, sondern auch Leads bekommst.

Von Claus | 15. März 2019

Bedingt durch meinen Beruf verbringe ich einen Großteil meiner Arbeitszeit damit, Websites anzuschauen und sie für Kunden in verschiedenster Hinsicht zu verbessern. Unsere Kunden bei Netzapplaus kommen zwar aus den unterschiedlichsten Branchen, aber es gibt ein paar Elemente, die Startups immer beachten sollten, wenn sie lokale Angebote haben und auch Websites nutzen, die auf bestimmte Orte ausgerichtet sind.

Damit meine ich Websites oder Landingpages, die Angebot für nur einzelne Städte oder Gemeinden ausgelegt sind. Agierst du beispielsweise nur im Umkreis von 50km um Köln, trifft das auf dich zu. 

Aber auch auf städtebezogene Landingpages, wie die Mannheimer Seite des Startups Movinga, die mithilfe solcher Seiten und Suchmaschinenoptimierung im ganzen Bundesgebiet sehr viele Kunden akquirieren.

 

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1. Möglichkeiten zum langfristigen Beziehungsaufbau

Wenn du bisher noch nichts davon gehört hast, dass es wichtig ist, sich eine Emailliste voll mit interessierten Abonnenten anzulegen, dann solltest du dich darüber schleunigst informieren.

Jede Seite sollte über mehrere Call-To-Action-Buttons verfügen, über die sich deine Besucher anmelden können. Ein Call-to-Action-Button fordert deinen Webseitenbesucher dazu auf, eine bestimmte Handlung vorzunehmen. In deinem Fall ist es das Eintragen in deine Emailliste, im Tausch gegen einen wöchentlichen Newsletter oder andere kostenlose Inhalte.

Zwei oder drei dieser Buttons oder Bereiche auf jeder Seite reichen vollkommen aus.
Du kannst sie beispielsweise gut in eine Leiste am oberen Bildschirmrand integrieren, indem du bei WordPress ein Plugin wie SumoMe verwendest.

Oder du kreierst einen großen Headerbereich, der auf jeder Seite gleich ist und deine Leser dazu auffordert sich einzutragen.

Bombardiere deine Besucher auf jeden Fall nicht mit unaufgeforderten und ständig wiederkehrenden Popups! Mir ist bewusst wie verlockend das sein kann, weil man es auf vielen Webseiten immer noch sieht. Und jedes zweite gute Newsletter-Plugin bietet diese Möglichkeit an. Trotzdem solltest du die Finger davon lassen.

Nicht nur, dass es deine Besucher dazu bringt genervt deine Seite zu verlassen, es lässt in 90% der Fälle auch die Nutzererfahrung deiner Seite in den Keller sinken.

Die einzigen zwei Arten von Pop-Ups, die du nutzen KANNST, sind Popups, die sich auf Klick öffnen, bei denen der Besucher quasi das aufploppen aktiv anfordert, oder ein Popup, das beim Verlassen der Seite einmalig erscheint und den Besucher ein letztes Mal bittet, sich in den Newsletter einzutragen. Wichtig ist aber, dass die Einstellungen hierfür sehr human gesetzt sind, also das Popup nicht jedes Mal auftaucht, wenn er zwischen deinen Seiten wechselt.

2. Originelle Bilder und Fotografien

Wer auch immer dir irgendwann einmal erzählt hat, dass Stockbilder deinen Besuchern einen Mehrwert bieten, der war nicht ganz bei Trost.

Hände weg von Allerweltsbildern mit grinsenden Männern und Frauen am Telefon oder Mutter und Kind, die ganz in weiß gekleidet miteinander auf dem Boden tollen. Der durchschnittliche Webseitenbenutzer hat sie alle schon gesehen.

Nutze lieber die Möglichkeit dich und dein Unternehmen von eurer besten Seite zu präsentieren. Ein Foto von eurem Team, echte Bilder von eurer Arbeitsumgebung oder sogar von Kundenprojekte sind viel wertvoller.

Sie geben dem Besucher das Gefühl dich kennen zu lernen. Das schafft Vertrauen und hebt den Prozentsatz an Verkäufen, Eintragungen oder Anfragen enorm.

Wenn du deine Bilder zusätzlich ordentlich beschriftest und einpflegst, kannst du auch über sie in der Google Bildersuche zusätzlich Aufmerksamkeit auf dein Unternehmen ziehen.

3. Inhalte die für deine Zielgruppe geschrieben sind – nicht für dich

Nichts ist verstörender, als ein Unternehmen, dass auf der eigenen Webseite ausschließlich über sich selbst spricht.

„Wir existieren bereits seit drei Jahren.“
„Unsere Fahrzeugflotte beinhaltet heute mehr als dreißig Autos, außerdem haben wir im vergangenen Jahr Preis A, B, C und X erhalten.“

Niemanden interessiert das.

Wenn ein Besucher deine Webseite betritt, dann will er zwei Dinge wissen.
Erstens: Um was geht es auf der Seite?
Zweitens: Was ist für ihn drin?

Lerne also nicht über dich und dein Startup zu reden, sondern beleuchte die Merkmale deiner Angebote aus der Sicht deines potenziellen Kunden. Stell in den Vordergrund, was du für den Kunden tun kannst, welche Vorteile er von einer Zusammenarbeit hat und welche Probleme du für ihn löst!

Beispiel: „Wir existieren bereits seit drei Jahren.“ – „Sie profitieren von unserer Kompetenz mit XY.“
Weiter solltest du darauf achten, dass du auch die Sprache deiner Zielgruppe sprichst.

Wenn du dir dahingehend noch unsicher bist, schau doch in diesem Artikel zum Thema Buyer Persona vorbei. Dort erklären wir sehr eingehend, wie es sich mit Kundenavataren verhält und wie du dir deinen erstellen kannst.

4. Ein Blog oder ein News Bereich

Kaum ein Ratschlag wurde wohl seit der Erfindung des Internets so oft gegeben wie dieser. Starte einen eigenen Blog! Und immer noch ist ein Blog oder eben ein Neuigkeiten-Bereich, die beste Methode um deinen potentiellen Kunden näher zu kommen.

Dabei musst du gar nicht unbedingt nur schreiben. Möglich wäre auch ein Podcast, regelmäßige Bilderuploads, News zu Kundenprojekten oder ein monatlicher Ratgeber zu deinem Thema.

Und selbst wenn du dich nur hinsetzt und darüber berichtest, was tagtäglich in deinem Startup passiert oder auf deiner Gründungsreise so alles schief geht, das ist toll!

Denn wie ich bereits des öfteren angemerkt habe: Menschen kaufen von Menschen, denen sie vertrauen und die sie kennen.

Wie können dich deine Besucher also besser kennen lernen als durch einen Blog, auf dem du zeigst wer du bist, was du tust und was du magst?

Wenn du keine Zeit oder Lust zum bloggen hast, kannst du übrigens auch jemanden engagieren, der das für dich tut.

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5. Content Upgrades

Wie wertvoll eine Liste an Interessenten ist, die du in regelmäßigen Abständen kontaktieren kannst um eine Beziehung zu Ihnen aufzubauen, habe ich nun das ein oder andere Mal erwähnt.

Wie bekommst du einen Webseitenbesucher nun aber dazu, sich in dein Formular einzutragen? Also dir seine E-mail-Adresse da zu lassen?

Eine Möglichkeit sind wirklich atemberaubende Inhalte auf deinem Blog. Wenn du Artikel schreibst, die die Probleme und Wünsche deiner Zielgruppe haargenau erfassen und du ihnen damit so richtig helfen kannst, dann werden sich sicherlich auch ein paar Besucher in deinen Newsletter eintragen, nur um diese Inhalte nicht zu verpassen.

Aber du möchtest bestimmt auch deine Besucher dazu ermutigen, sich einzutragen, die nicht gleich Feuer und Flamme für alles sind, was du ihnen anbietest. Denn jeder, der auf deiner Webseite gelandet ist, hat ein grundlegendes Interesse an deinem Thema gezeigt und ist somit auch ein potentieller Kunde. Diese Besucher segmentierst du durch deine Inhalte, bis diejenigen übrig bleiben, denen du wirklich helfen kannst.

Um mehr solcher Menschen zu erreichen, kannst du ihnen einen Anreiz bieten sich für deinen Newsletter einzutragen.

Schon vor der Zeit des Internets machten Unternehmen das mithilfe von kostenlosen Proben, Coupons oder Katalogen. Wenn du 1990 den kostenlosen Ottokatalog per Telefon bestellt hast, bekamst du fortan regelmäßig per Post Gutscheine oder kleine Heftchen mit Angeboten zugeschickt.

Dasselbe System nutzt unser heutiges E-Mail-Marketing.

Du bietest dem Webseitenbesucher etwas umsonst an, dass er unbedingt haben möchte und das sich sehr nah an deiner Dienstleistung oder deinen kostenpflichtigen Produkten befindet. Nachdem er dir im Tausch dafür seine Email-Adresse gegeben hat, kannst du fortan mit ihm per Mail in Kontakt bleiben.

6. Ein stets sichtbarer Call-to-Action

Dieser Punkt hängt stark mit dem ersten auf dieser Liste zusammen. Allerdings musst du nicht nur sicherstellen, dass du überhaupt eine Handlungsaufforderung zum Eintragen in eine Newsletterliste oder dergleichen anbietest.

Du musst auch sicherstellen, dass dieser Button oder der Formularbereich nicht übersehen werden kann.

Wenn ein Besucher auf deine Webseite kommt, sollte er ziemlich schnell erkennen können, was er als nächsten Schritt tun soll. Dich anrufen, seine Daten eintragen für einen Termin oder im Shop etwas kaufen? Oder soll er schlicht seine Email Adresse eintragen, damit du ihm einen hilfreichen Freebie schicken kannst?

Umso deutlicher du kommunizierst, was du von deinem Besucher erwartest, desto höher wird die Conversionrate auf deiner Webseite. Natürlich variiert die Aufforderung von Seite zu Seite. So erwartest du von einem Besucher deiner Kontaktseite logischerweise etwas anderes, als von einem Besucher deiner Preisübersicht.

Wenn du mehr über die Gestaltung von Call-To-Action-Buttons erfahren möchtest, wir haben einen ganzen Artikel über conversionstarke Buttontexte geschrieben, der dir sicherlich Inspirationen liefert, deine eigenen zu gestalten.

7. Eine einnehmende Über Uns Seite

Stelle sicher, dass deine Über Uns Seite dem Leser sofort folgende Fragen beantwortet:

  • Welches Problem löst du?
  • Was kannst du für den Besucher tun?
  • Wer bist du?
  • Warum sollte es den Besucher kümmern was du zu sagen hast?
  • Was tust du?
  • Wer bist du als Person?

Viele Unternehmen sind verblüfft, wenn ich Ihnen anhand ihrer Statistiken aufzeige, wie viele Besucher ihre Über Uns Seite aufrufen.

Dabei ist es nur nachvollziehbar. Wenn sich ein Besucher grundsätzlich mit deinen Leistungen oder Produkten identifizieren kann oder sie ihm sinnvoll erscheinen, möchte er den nächsten Schritt gehen.

Das bedeutet nicht, dass er nun direkt kauft. Vielmehr versucht er nun herauszufinden, ob du und dein Unternehmen auch menschlich zu ihm passen. Ist seine Empfindung dir und deinem Team gegenüber positiv, ist er einen Schritt näher an einer Auftragsvergabe.
Aus diesem Grund ist es extrem wichtig, dass du dich und dein Team auf dieser Seite auch zeigst und du wie bereits erwähnt keine Stockbilder benutzt.

Außerdem musst du bereits beim Schreiben der Seite überlegen, welche Menschen du damit erreichen willst. Welche Außenwirkung willst du eigentlich erzielen?

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8. Suchmaschinen- und Conversion Optimierung

Meinst du ich bin voreingenommen, weil es mein Job ist Webseiten zu optimieren? Neee.

Fakt ist, dass der größte Teil des Traffics im Internet durch Googlesuchen zustande kommt. Wer in Google nicht auffindbar ist, der existiert nicht. Sucht jemand in Schwerin nach einem Unternehmensberater und findet dich nicht, dann gibt es dich für ihn nicht. Punkt.

Also überwinde deine Vorurteile und fange an deine Webseite in den Suchergebnissen nach vorn zu bringen. Und sobald du eine handvoll Besucher auf deiner Webseite hast, beginne damit herauszufinden, wie du die Eintragungsrate in deinen Newsletter, die Verkaufsrate oder die Kontaktrate erhöhen kannst.

9. Mobilfreundliche Webseite

Mit großer Wahrscheinlichkeit hast du sie auch schon gesehen. Die vermeintlich für Smartphones optimierten Webseiten, bei denen der Text einer Überschrift auf deinem iPhone oder Android so riesig ist, dass du erst einmal scrollen musst, bis du weißt worum es hier geht.

Oder die Seiten, die dich bei einem Besuch mit dem Smartphone tatsächlich fragen, ob du die mobile Webseite sehen willst. Geht’s noch?
Eine mobilfreundliche Webseite zu haben bedeutet heute nicht mehr, dass du tatsächlich alle Inhalte deine Seite auch mobil ansehen kannst. Vielmehr geht es heute darum eine Nutzerfahrung anzubieten, die auf allen Geräten überzeugend ist.

10. Portfolio, Referenzen oder Kundenstimmen

Du kannst seitenweise Texte darüber schreiben, wie gut du bist in deinem Job und wie wertvoll deine Arbeit für die Kunden ist. Aber nichts von dem hat so viel Wert wie eine unabhängige Bewertung.

Nicht ohne Grund boomen Bewertungsportale wie Yelp oder Provenexpert. Auch in Facebook-Gruppen wird regelmäßig gefragt, ob jemand einen Dienstleister, ein Produkt oder ein Tool empfehlen kann. Aufgrund dieser Stimmen werden Käufe getätigt.

Frage dich einmal selbst, würdest du einen Gärtner engagieren, ohne wenigstens Bilder seiner Arbeit gesehen zu haben? Oder einen Designer beauftragen, ohne zu wissen welchen Stil er hat?

Verzichte also nicht auf die Möglichkeit deine Webseitenbesucher mithilfe von Kundenstimmen, Portfolios oder Referenzen von dir zu überzeugen.

Fazit

Das waren jetzt zehn Elemente, die jede erfolgreiche Webseite haben sollte. Natürlich gibt es noch eine Menge mehr, doch wenn du gerade deinen Auftritt überarbeiten solltest, ist das ein guter Einstieg. Was meinst du, welche Dinge sollten noch auf keinen Fall fehlen?

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